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Super E10: Bio Kraftstoff ab Januar im Bezin


Ab Januar 2011 wird an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland nach und nach die neue Benzinsorte Super E10 eingeführt. Der Name „E10“ ergibt sich aus der Mischung der neuen Kraftstoffsorte: sie enthält bis zu zehn Prozent Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen. Bisher werden dem Benzin nur fünf Prozent Biosprit beigemischt. Die Idee, die dahinter steht: Klimaschutz fängt beim Benzin an.

EU-weite Einführung

Nach Angaben des Bundesumweltministeriums können rund 90 Prozent aller benzinbetriebenen Autos den neuen Kraftstoff E10 tanken. Dies habe eine aktuelle Studie ergeben. An der Zapfsäule steht somit ab Januar der Name der Benzinsorte, versehenen mit dem Zusatz „E10“, also beispielsweise „Super E10“. Der neue Sprit wird EU-weit eingeführt. Alte Autos, deren Motoren den neuen, höheren Ethanol-Anteil nicht vertragen, können noch bis zum Jahr 2013 Biosprit mit einem maximalen Ethanol-Anteil von fünf Prozent tanken.

Benzinpreise werden wohl steigen

Mit der Einführung des neuen „E10“-Kraftstoffes will die Bundesregierung die gesteckten Klimaziele besser erreichen. So soll bis 2050 der Ausstoß des Klimakillers CO2 um rund 80 Prozent gesenkt werden. Biokraftstoffe verursachen weniger Treibhausgase und verringern zusätzlich die Abhängigkeit vom immer knapper werdenden Öl. „Mit E10 kommt jetzt endlich umweltfreundlicheres Benzin an die Zapfsäule, mit dem jeder Autofahrer seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann“, so Claus Sauter, Präsident des Verbandes der Biokraftstoffindustrie. Den positiven Aspekt des Klimaschutzes dürfen die Autofahrer aber wohl auch mit einem tieferen Griff in den Geldbeutel bezahlen. Das Bundesumweltministerium jedenfalls hält eine Preiserhöhung aller Kraftstoffsorten durch die Einführung der neuen Benzinsorte durchaus für denkbar. „Mit der Einführung von E10 kommen zusätzliche Kosten, beispielsweise für die Herstellung von Bioethanol und die Sicherung der Kraftstoffqualität auf die Kraftstoffanbieter zu“, so das Ministerium. Die Ölunternehmen machen die steuerliche Förderung von Biosprit für höhere Kraftstoffpreise verantwortlich. Die Biokraftstoffbranche sieht es genau umgekehrt. Neue Wettbewerber aus der Öko-Branche zügelten eher die Fantasie der großen Ölkonzerne bei der Preisgestaltung.

CSU fordert Steuervorteile für reine Biokraftstoffe

Mit dem Biokraftstoffquotengesetz von 2007 wurde die Beimischung von Bio- zu fossilen Kraftstoffen festgeschrieben. Bis 2020 sollen zehn Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Verkehr aus Pflanzen-Sprit kommen. Der Bundesrat hat die Bundesregierung auf Initiative Bayern aber dazu aufgefordert, mehr zu tun: sie soll sich dafür einsetzen, dass auch reine Biokraftstoffe mit mindestens 85 Prozent Ethanol den Markt erobern, beispielsweise durch Steuervorteile. „Mit der Ausrichtung allein auf die Beimischung von Biokraftstoffen ist das 10-Prozent-Ziel nicht zu schaffen“, sagt Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU).

Kategorie: auto

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