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BSI warnt: Millionen Deutsche wurden Opfer von Cyberkriminellen


Bild: © aetb - Fotolia.com

Millionen deutsche Internetnutzer sind in einem aktuellen Fall Opfer von Cyberkriminaltität geworden. Dies hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mitgeteilt, dem von den Strafverfolgungsbehörden Datensätze von gekaperten E-Mail-Konten übermittelt worden. Darin sind 16 Millionen Adressen mitsamt Passwörtern enthalten.

 

Gut die Hälfte der Konten haben eine de-Endung und dürften demnach zu deutschen Nutzern gehören.

Persönliche Daten abgeschöpft und Rechner infiziert

Die Daten wurden von den Strafverfolgungsbehörden und Sicherheitsforschern bei der Analyse von Botnetzen gefunden. Dabei handelt es sich um Netzwerke von Rechnern, die ohne das Wissen ihrer Besitzer mit Schadsoftware infiziert wurden und von Kriminellen für verschiedenste Zwecke missbraucht werden. Die Bandbreite reicht vom Versand von Spam-E-Mails über Bitcoin-Mining bis zum Blockieren von Webseiten mittels sogenannter DDOS-Attacken. Dabei rufen die Rechner des Bot-Netzes die Zielseite so lange auf, bis diese nicht mehr genügend Kapazitäten hat, um normale Anfragen zu bearbeiten und somit nicht mehr erreichbar ist.

 

Während diese Attacken keine direkten Auswirkungen für die Besitzer des Rechners haben, kann die Software auch verwendet werden, um private Daten des Nutzers wie Zugänge zu beliebten Webseiten oder zum Online-Banking auszuspähen. Das BSI rät Betroffenen deshalb, die Kontoauszüge der letzten Zeit auf verdächtige Buchungen zu überprüfen.

Webseite gibt Auskunft über möglichen Datenklau

Ob die eigenen Daten von den Online-Kriminellen abgegriffen worden, lässt sich über eine vom BSI eingerichtete Webseite herausfinden. Dort muss lediglich die eigene E-Mail-Adresse eingegeben werden. Die Behörde gleicht diese dann mit den vorhandenen Daten ab und versendet im Falle eines Treffers eine E-Mail an die jeweilige Adresse. Darin finden sich Hinweise, wie die Betroffenen am besten mit der Situation umgehen.

 

Das BSI empfiehlt unter anderem das Passwort für das E-Mail-Konto und alle Nutzerkonten zu ändern, die damit verbunden sind. Da man davon ausgeht, dass die Rechner der Betroffenen zusätzlich mit Malware infiziert wurden, sollten diese mit einer Sicherheitssoftware überprüft und gegebenenfalls bereinigt werden. Gleiches gilt auch für das Smartphone, sofern man es verwendet hat, um sich in das gekaperte E-Mail-Konto einzuloggen.

Kategorie: internet

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