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Steigende Löhne machen Fernwärme für Leipzigs Bürger teurer


Dass der Winter sich in diesem Januar von der milden Seite zeigt, dürfte für viele Leipziger Grund zur Freude sein. Zum Jahreswechsel haben die Stadtwerke Leipzig die Preise für Fernwärme um drei Prozent erhöht und greifen gut 96.000 Haushalten der sächsischen Großstadt tiefer in die Taschen. Dabei geht es allerdings keineswegs darum, mehr Gewinn zu erwirtschaften.

Höhere Löhne und Sparpaket reißen Loch in die Finanzierung

Im Gegenteil: Die aktuelle Preiserhöhung dient lediglich dazu, die finanziellen Herausforderungen der kommenden Monate zu stemmen. Diese kommen gleich im Doppelpack. Zum einen muss das städtische Unternehmen auf Geheiß des Stadtrats zehn Millionen Euro jährlich einsparen, zum anderen belasten steigende Lohnkosten die Kassen.

Diese resultieren aus einem neuen Tarifvertrag, der den Angestellten laut einem Bericht der BILD schon im Mai vergangenen Jahres eine Lohnsteigerung von 2,8 Prozent einbrachte. Kommenden Mai sollen die Gehälter um weitere 1,8 Prozent erhöht werden. Zusätzlich müssen die Stadtwerke eine Einmalzahlung in Höhe von 275 Euro schultern. Die gleiche Summe hatte man schon im März und April 2013 gezahlt. Dadurch steigt der in der Preisberechnung angesetzte Stundenlohn von 17,54 auf 18,65 Euro.

Entlassungen als Alternative

Von der Preiserhöhung, die die Kunden im Schnitt jährlich mit etwa 30 Euro zusätzlich belasten wird, bleibt den Stadtwerken somit wenig. Deshalb gäbe es tatsächlich nur eine andere Möglichkeit, um die Forderungen von Politik und die Vereinbarungen des neuen Tarifvertrags zu erfüllen. Das Unternehmen müsste gut 200 der insgesamt 4.800 Mitarbeiter auf die Straße setzen und ihre Stellen ersatzlos streichen. Einen Weg, den man offensichtlich nicht gehen will.

Strompreis in Grundversorgung bleibt konstant

Etwas Trost für die zur Kasse gebetenen Leipziger gibt es allerdings. Wer gleichzeitig seinen Strom von den Stadtwerken bezieht, braucht keine Doppelbelastung zu fürchten. Wie das Unternehmen schon Ende letzten Jahres mitteilte, werden die Kosten zumindest in der Grundversorgung nicht steigen, obwohl sich die staatlich verordneten Abgaben wie beispielsweise die EEG-Umlage weiter erhöht haben.

Kategorie: strom


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